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ENERGIE TIROL
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Photovoltaik - Aus Sonne wird Strom

Die Sonne als Energieträger zu nutzen gewinnt zunehmend an Bedeutung. War es anfangs vorwiegende die thermische Nutzung über Sonnenkollektoren, wird seit einigen Jahren nun auch die Erzeugung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich und ökologisch immer interessanter. Die Anlagenkosten sind stark gesunken, die Erträge werden durch ausgereiftere Komponenten besser und dadurch die Anschaffung immer attraktiver.

Funktion
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. In den Solarzellen (Modulen) wird Gleichstrom erzeugt, der vom Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird. Der erzeugte Strom kann dann direkt im eigenen Gebäude verwendet (Eigenverbrauchsanteil), anfallender Überschussstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Größe und Ertrag
Idealerweise soll eine PV-Anlage nur so groß sein, dass der überwiegende Teil des erzeugten Stroms im eigenen Gebäude verwendet werden kann. Dies wird durch richtige Dimensionierung und einem intelligenten „Strom-Management“ garantiert.
Im privaten Bereich geht man davon aus, dass die PV-Anlage ca. 30 - 50 % des Jahresstromverbrauchs abdecken kann. Mehr ist bei einer sinnvollen Auslegung aufgrund der tages- und jahreszeitlichen Schwankungen der Sonneneinstrahlung nicht möglich. (Sonnenschein richtet sich nicht nach dem Stromverbrauch).

Abhängig vom Standort des Gebäudes und von der Ausrichtung der Module kann in Tirol ein Ertrag von ca. 900 – 1.100 kWh pro kWp erwartet werden. Pro kWp - Nennleistung benötigt man ca. 7 - 9 m² Fläche. Die Lebensdauer der Module beträgt ca. 25 Jahre.

Beispiel einer sinnvollen Dimensionierung für ein Einfamilienhaus
Strombedarf pro Jahr ca. 4.000 kWh
50 % Eigenbedarfsabdeckung = 2.000 kWh
--> Anlagengröße: 2,5 kWp = ca. 20 m² Fläche

Ein Berechnungstool finden Sie bei klimaaktiv.

Orientierung und Ausrichtung
Ideal sind nach Süd orientierte Dachflächen mit einem Neigungswinkel von 10 - 55 Grad. Aber auch Abweichungen davon sind gut geeignet: nach West oder Ost oder auch relativ flach geneigt (10 – 30 Grad) sind noch gut geeignet. Viel wichtiger als Orientierung und Neigung ist jedoch, dass die Module im gesamten Jahresverlauf unverschattet sind.

Frei aufgestellte und aufgeständerte Anlagen (außer am Flachdach) sollten möglichst vermieden werden.

Schritte zur PV-Anlage
1. Grundsätzliche Abklärung: Ort und Art der Montage der Module, des Wechselrichters,
    Leitungsführung, …
2. Ermittlung des Jahresstromverbrauchs
3. Einholen von Angeboten mit Ertragssimulation
4. Rechtliche Abklärung: Bauanzeige, Bewilligungen, Anschlussansuchen, Anerkennung
    als Ökostromanlage, ...
5. Förderansuchen

Hier finden Sie den aktuellen Marktpreises gem. Ökostromgesetz 2012, der für das jeweilige Quartal Gültigkeit hat.

Dann steht der Eigenstromproduktion nichts mehr im Weg!

Weiterführende Informationen
Download Broschüre "Photovoltaik-Fibel 2015" des klima+energie fonds
Homepage des Bundesverbandes PHOTOVOLTAIC AUSTRIA

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