Anmeldung zum Veranstaltungs-Newsletter
A- A+

ENERGIE TIROL
Die unabhängige Energieberatung. Aus Überzeugung für Sie da.

Sie erreichen uns:
Südtiroler Platz 4, 6020 Innsbruck
+43 (0)512 589913
office@energie-tirol.at

Besuchen Sie uns:
Mo – Do 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr
Fr 8 – 12 Uhr

Solarenergie zur Heizungsunterstützung

Der effiziente Einsatz von Solaranlagen zur Raumbeheizung hängt wesentlich von der Dämmqualität des Gebäudes ab. Nur bei sehr gut gedämmten Gebäuden (Energieausweiskategorie A++, A+, A und B) ist eine entsprechende Deckung des Heizbedarfs durch die Solaranlage gegeben. Bei schlecht gedämmten Gebäuden ist eine Investition in Dämmmaßnahmen, wie beispielsweise die Dämmung der obersten Geschoßdecke, wesentlich kostengünstiger als die Investition in eine teilsolare Raumheizung.

Je nach Größe der Solaranlage und Gebäudequalität sind solare Deckungsgrade von 25 % (Energieeffizienzklasse B) bis 50 % (Energieeffizienzklasse A+) möglich. Der Rest der benötigten Wärme wird über den Heizkessel abgedeckt. Technisch machbar, jedoch wirtschaftlich nicht sinnvoll, sind Systeme, die das Gebäude zu 100 % durch Sonnenenergie beheizen.

Besonderes Augenmerk ist auf die Einbindung der Solaranlage in das Heizsystem zu legen. Dabei sollte ein möglichst einfaches Anlagenschema gewählt werden. Fehler im Betrieb der Anlage können so leichter vermieden werden. Für die richtige Auslegung der Anlage stehen entsprechende Berechnungsprogramme zur Verfügung.

Anders als bei Anlagen zur Warmwasserbereitung stellt sich die Situation hinsichtlich Neigung und Ertrag bei Solaranlagen zur Heizungsunterstützung dar. Die größten Erträge werden hier mit Ausrichtung der Solarkollektoren nach Süden mit einem Neigungswinkel zwischen 45 und 70° erzielt. Abweichungen von der Südausrichtung nach Südwest bzw. Südost verursachen lediglich eine geringe Minderung des Deckungsgrades.

Kollektorfläche und Speichergröße
Bei Solaranlagen für Raumheizungsunterstützung ist neben einer größeren Kollektorfläche auch ein Pufferspeicher notwendig. Die Auslegung richtet sich nach dem Heizwärmebedarf des jeweiligen Gebäudes. Für ein gut gedämmtes Einfamilienhaus sind 15 – 20 m2 Kollektorfläche und ein Pufferspeicher von ca. 1000 l sinnvoll, um etwa 25 % der Heizkosten einzusparen.

Weiterführende Informationen
Infofalter "Solarthermie"
Homepage von Austria Solar - Verein zur Förderung der thermischen Solarenergie

ENERGIE TIROL
Die unabhängige Energieberatung. Aus Überzeugung für Sie da.

Sie erreichen uns:
Südtiroler Platz 4, 6020 Innsbruck
+43 (0)512 589913
office@energie-tirol.at

Besuchen Sie uns:
Mo – Do 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr
Fr 8 – 12 Uhr