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ENERGIE TIROL
Die unabhängige Energieberatung. Aus Überzeugung für Sie da.

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Die Heizanlage ist mehr als nur der Heizkessel!

Eine Heizanlage besteht nicht nur aus dem Heizkessel. Um die Wärme vom Kessel in die Wohnräume und ins Warmwasser zu bringen sind Speicher, Pumpen und Regelungskomponenten notwendig. Eine Sanierung des Kamins geht ebenfalls häufig mit der Sanierung der Heizung einher.

Hohe Speicherdämmung sinnvoll
Die Warmwasser- oder Heizungswasserspeicher sollten nur so groß sein wie nötig. Überdimensionierte Speicher verursachen zusätzliche Wärmeverluste. Der Einsatz von Speicherdämmungen mit mehr als 10 cm Stärke wird empfohlen.

Energieeffiziente Pumpen einsetzen
Wird über hohe Heizkosten gesprochen, denken die wenigsten an den Stromverbrauch von Heizanlagen. Dabei entfällt in vielen Haushalten mehr als 10 % des Gesamtstromverbrauchs allein auf den Betrieb von Umwälzpumpen! Mit neuen, hocheffizienten Pumpen der Effizienzklasse »A« und einem verbesserten Betrieb können bis zu 80 % des Strombedarfs der Pumpen gespart werden.

Regelung richtig einstellen
Das Hirn der Anlage ist die Regelung. Sie ermittelt die richtige Strategie, um das Gebäude kostengünstig und komfortabel zu beheizen. Je einfacher die Heizanlage, desto einfacher kann die Regelung sein. In jedem Fall muss sie optimal eingestellt sein, denn nur so kann die Anlage ihr volles Potenzial ausschöpfen. Worauf es ankommt: Lassen Sie sich die Regelung ausführlich vom Installateur erklären und verlangen Sie ein Anlagenschema und ein Protokoll mit allen an den Bedarf angepassten Einstellwerten, damit diese auch später noch greifbar sind.

Kaminsanierung beachten
Vor der Erneuerung einer Heizanlage sollte geprüft werden, ob sich der bestehende Kamin für das geplante Heizsystem eignet. Bei modernen Kesseln gelangen nämlich Abgase mit einer tieferen Temperatur in den Kamin, der durch eventuell auftretendes Kondensat beschädigt werden kann. Befragen Sie Ihren Rauchfangkehrer zur richtigen Kaminsanierung.

Niedertemperatur-Heizsystem
Bei herkömmlichen Radiatoren betragen die Vorlauftemperaturen im Heizkreislauf meist 50° bis 70° C. Im Gegensatz zu Hochtemperatursystemen arbeitet das Niedertemperatur-Verteilsystem mit Temperaturen unter 45° C. Durch große Heizflächen im Fußboden, in der Wand oder in Form von Plattenheizkörpern wird mit geringen Vorlauftemperaturen angenehme Strahlungswärme abgegeben. Das Ergebnis sind geringe Luftbewegungen, wenig Staubbildung und geringe Temperaturunterschiede im Raum. Das Wohlbefinden ist übrigens am größten, wenn die Temperaturen in den großflächigen, abstrahlenden Flächen, wie beispielsweise in der Wand, unter 30° C liegen. Bei einer Fußbodenheizung werden Oberflächentemperaturen unter 26° C empfohlen.

Ein behagliches Raumklima wird erzielt durch:

  • großen Strahlungsanteil und gleichmäßige Temperaturverteilung
  • geringe Luftbewegungen durch kleinen Konvektionsanteil
  • große Wärmeabgabeflächen
  • rasche Regelbarkeit

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