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ENERGIE TIROL
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Alle Details auf einen Blick

 

 

Gebäudeteil

Beschreibt, für welche Immobilie der Energieausweis erstellt wird.

(Z.B. Wohnungsnummer, wenn der Energieausweis nur für eine einzelne Wohnung oder ein Eckreihenhaus erstellt wird)

Baujahr

Jahr der Einreichung bei der Baubehörde oder Jahr der Fertigstellung (falls das Jahr der Einreichung nicht mehr bekannt ist).

Nutzungsprofil

Gibt die Art der Gebäudenutzung an. Es wird prinzipiell unterschieden, ob es sich um ein Wohngebäude oder um ein Nicht-Wohngebäude handelt. Die Nicht-Wohngebäude werden zudem in 12 Kategorien unterteilt. Für jede Gebäudeart ist in der ÖNORM B8110-5 festgelegtes Nutzungsprofil mit standardisiertem Benutzungsverhalten festgelegt.

Werte zu Lüftung, Warmwasserverbrauch, Innentemperatur und Strombedarf werden geschätzt und sind nicht zwangsläufig identisch mit dem tatsächlichen Nutzungsverhalten. Damit soll das Gebäude unabhängig vom Benutzer bewertet werden.

Letzte Veränderung

Bei Bestandsgebäuden das Jahr der letzten Sanierung, bei Neubauten bleibt dieses Feld leer.

Objektanschrift

Adressdaten des betreffenden Gebäudes. Bei einem Neubau wird spätestens mit der Einreichung bei der Baubehörde eine Adresse angelegt und kann dann im Energieausweis eingetragen werden.

Standort

Details zum Standort des Gebäudes. Dient als Datengrundlage der Klimadaten für den jeweiligen Standort und aller standortbezogenen Kennwerte.

Grundstücksnummer

Nummer des Grundstücks, auf dem das Gebäude steht.

HWBRef,SK - Heizwärmebedarf

Der Heizwärmebedarf beschreibt, wie viel Energie dem Gebäude am Standort zugeführt werden muss, um eine konstante Innenraumtemperatur von 20°C zu halten. Je besser die Dämmung, desto weniger muss das Gebäude beheizt werden. Der Heizwärmebedarf ist somit ein Indikator für die Qualität der Gebäudehülle. Neubauten nach Tiroler Bauordnung erreichen die Kategorie B, Passivhäuser liegen in der Kategorie A. Alte, unsanierte Gebäude liegen im orangen bzw. roten Bereich der Skala.

Für Gebäude, die ab 1. Mai 2016 bei der Baubehörde eigereicht werden gilt, dass Wärmegewinne aus der Komfortlüftung nicht mehr berücksichtigt werden können. Das bedeutet, dass mit dem Heizwärmebedarf die Kategorien A++ und A+ in der Praxis nicht mehr erreichbar sind.

Bei Verkauf und Vermietung einer Immobilie muss der Heizwärmebedarf in Inseraten angegeben werden.

PEBSK - Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf beinhaltet den gesamten Energiebedarf des Gebäudes (für Beheizung, Warmwasser, Strombedarf) inklusive Herstellung und Transport des eingesetzten Energieträgers.

Je geringer der Primärenergiebedarf ist, desto effizienter und umweltschonender ist die Energienutzung eines Gebäudes.

CO2 - Kohlendioxidemissionen

Diese Kennzahl stellt die gesamten Kohlendioxidemissionen dar, die dem Endenergiebedarf zuzurechnen sind (einschließlich Transport und Erzeugung eines Energieträgers sowie Verluste). Dadurch können die Auswirkungen eines Energieträgers auf die Klimaerwärmung dargestellt werden.

Kohlendioxid (CO2) entsteht überwiegend bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle und zählt zu den Hauptursachen des Klimawandels.

Zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus der Kategorie A mit Gasheizung erzeugt ungefähr 2,5 Tonnen CO2 pro Jahr, ein Mittelklasse-PKW bei 15.000 km pro Jahr etwa 2,1 Tonnen CO2. . Wird das Gebäude hingegen mit Holz beheizt, entstehen dabei nur 40 kg CO2 pro Jahr (entspricht ca. 300 km Fahrtstrecke mit dem Auto).

fGEE - Gesamtenergieeffizienz-Faktor

Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor ist ein Indikator für die Energie-Qualität eines Gebäudes. Er bewertet sowohl die Dämmqualität als auch die Effizienz der haustechnischen Anlagen. Ein Haus der Kategorie B weist einen fGEE-Wert von 1 auf und entspricht einem Standard-Neubaugebäude aus dem Jahr 2007.Je kleiner dieser Wert ist, umso besser ist das Gebäude in seiner gesamten Energieeffizienz.

Wie der Heizwärmebedarf ist auch der Gesamtenergieeffizienz-Faktor bei Verkauf oder Vermietung in Immobilieninseraten anzugeben.

Brutto-Grundfläche

Die Brutto-Grundfläche umfasst die gesamte beheizte Fläche eines Gebäudes inklusive Wandstärken bis zur Außenkante der Wärmedämmung. Bei beheizten Dachgeschoßen wird die Brutto-Grundfläche erst ab einer Raumhöhe von 1,5 m berücksichtigt.

Das Brutto-Volumen ist die Summe aller Brutto-Rauminhalte eines beheizten Gebäudes. Das Bruttovolumen wird von der gedämmten Gebäudehülle umschlossen.

Bezugsfläche

Die Bezugsfläche entspricht der Netto-Grundfläche des Gebäudes, also der beheizten Fläche ohne Wandstärken.

Brutto-Volumen

Das Brutto-Volumen ist die Summe aller Brutto-Rauminhalte eines beheizten Gebäudes inklusive Wandstärken bis zur Außenkante der Wärmedämmung.

Gebäude-Hüllfläche

Die Gebäude-Hüllfläche ist die Summe aller wärmeabgebenden Bauteilflächen (z.B. Außenwand) und umschließt das konditionierte (bedeutet: beheizte, gekühlte oder belüftete) Brutto-Volumen.

Kompaktheit A/V

Die Kompaktheit ist ein Maß für die Geometrie des Gebäudes.

Je kleiner das Verhältnis zwischen Oberfläche (A) und Volumen (V) ist, umso kompakter ist ein Gebäude und umso geringer sind die Energieverluste über die Gebäudehülle. Einfamilienhäuser haben eine Kompaktheit von 0,7 bis 0,8.

lC - Charakteristische Länge

Die charakteristische Länge ist der Kehrwert der Kompaktheit und wird für die Ermittlung des maximal zulässigen Heizwärmebedarfs HWBRef,RK,max herangezogen.

Große Wohnanlagen sind von sich aus viel kompakter als Einfamilienhäuser. Aus diesem Grund sind auch die Anforderungen für Wohnanlagen strenger als für kleine Gebäude.

Klimadaten

Die Klimadaten sind in der ÖNORM B8110-5 für alle Gemeinden Österreichs dargestellt und werden für die Berechnung der Kennwerte am jeweiligen Standort herangezogen.

Mittlerer U-Wert

Der mittlere U-Wert ist der flächengewichtete U-Wert und berücksichtigt mögliche Wärmebrücken der wärmeabgebenden Bauteile.

Art der Lüftung

Information über die Belüftung des Gebäudes. "Manuell" bedeutet Belüftung mittels Fensterlüftung, "RLT mit WRG" beschreibt den Einsatz einer Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Bauweise

Bei der Bauweise wird unterschieden in leicht (Holzriegelkonstruktion), mittelschwer, schwer oder sehr schwer (Natursteinmauerwerk). Die Angabe wirkt sich auf die Speicherwirksamkeit des Gebäudes und damit auf den sommerlichen Überwärmungsschutz aus.

Soll-Innentemperatur

Die Soll-Innentemperatur liegt für Wohngebäude laut Norm bei 20°C. Dadurch soll sichergestellt werden, dass das Gebäude bewertet wird und nicht der Benutzer.

Das tatsächliche Nutzungsverhalten kann natürlich von diesen 20°C abweichen. Mitem jedem zusätzlichen °C höherer Raumtemperatur erhöht sich der Energiebedarf um ca. 6%.

Anforderungen (Referenzklima)

Es gibt gesetzliche Mindestanforderungen, abhängig von der Größe und Form des Gebäudes. Dabei wird auch unterschieden, ob es sich um einen Neubau oder eine größere Renovierung handelt. Für den Erhalt einer Baugenehmigung müssen die Anforderungswerte erfüllt werden. Dazu muss ein Teil der verbrauchten Energie über alternative Energiesysteme abgedeckt werden.

Wird ein Gebäude oder eine Sanierung anders ausgeführt, als in den Planunterlagen dargestellt, so ist mit der Fertigstellungsmeldung ein überarbeiteter Energieausweis nachzureichen. Natürlich müssen die Anforderungen auch dann noch erfüllt sein.

Das Referenzklima ist ein österreichweit einheitlicher Klimasatz und entspricht in etwa den Klimabedingungen der Stadt Kufstein. Mit Hilfe des Referenzklimas können Gebäude unabhängig vom Standort bewertet und miteinander verglichen werden.

HWBRef,RK - Referenz-Heizwärmebedarf

Der Referenz-Heizwärmebedarf beschreibt die Energiemenge, die benötigt wird, um das Gebäude bei einem angenommenen Referenzklima konstant auf 20°C beheizen zu können. Energiegewinne durch den Einsatz einer Komfortlüftung bleiben hier unberücksichtigt.

Für Anträge bei der Wohnbauförderung in Tirol wird dieser Kennwert zur Beurteilung der Förderkriterien herangezogen, da die energetische Qualität des Gebäudes und nicht der Standort bewertet werden soll.

HWBRK - Heizwärmebedarf

Im Heizwärmebedarf ist die Energiemenge angegeben, die benötigt wird, um das Gebäude bei einem angenommenen Referenzklima konstant auf 20°C zu beheizen, inkl. Energiegewinne durch den Einsatz einer Komfortlüftung.

E/LEBRK - End-/Lieferenergiebedarf

Der Endenergiebedarf ist die Summe aus dem Heizwärmebedarf, dem Warmwasserwärmebedarf, dem Heiztechnik-Energiebedarf und dem Strombedarf für die Beleuchtung und den Betrieb der elektrischen Geräte im Haushalt.

Der Endenergiebedarf entspricht in etwa der Energiemenge, die (unter Berücksichtigung eines Normnutzers) jährlich eingekauft werden muss.

fGEE - Gesamtenergieeffizienz-Faktor

Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor ist ein Indikator für die Energie-Qualität eines Gebäudes. Er bewertet sowohl die Dämmqualität als auch die Effizienz der haustechnischen Anlagen.

Erneuerbarer Anteil

Der Teil der im Gebäude benötigten Energie, der über erneuerbare Energieträger abgedeckt werden muss.

Wärme- und Energiebedarf (Standortklima)

Alle Kennzahlen, die in diesem Bereich angegeben sind, beziehen sich auf den Standort, an dem das Gebäude steht. Die Zahlen sind für Mieter und Käufer von Immobilien interessant.

HWBRef,SK - Referenz-Heizwärmebedarf

Der Referenz-Heizwärmebedarf beschreibt die Energiemenge, die benötigt wird, um das Gebäude am tatsächlichen Standort konstant auf 20°C beheizen zu können. Energiegewinne durch den Einsatz einer Komfortlüftung bleiben hier unberücksichtigt.

Hier findet sich der Zahlenwert zur farblichen Darstellung auf Seite 1 des Energieausweises.

HWBSK - Heizwärmebedarf

Der Heizwärmebedarf am Standortklima beschreibt die Energiemenge, die benötigt wird, um das Gebäude am tatsächlichen Standort konstant auf 20°C beheizen zu können

WWWB - Warmwasserwärmebedarf

Der Warmwasserwärmebedarf beschreibt die Energiemenge, die benötigt wird, um das benötigte Warmwasser unter Normnutzungsbedingungen in einem Gebäude zu erzeugen

HEBSK - Heizenergiebedarf

Der Heizenergiebedarf beschreibt jene Energiemenge, die gekauft und im Heizraum eingelagert werden muss, um das Gebäude beheizen und mit Warmwasser versorgen zu können. Er umfasst neben der benötigten Energie auch alle Verluste und Wirkungsgrade der haustechnischen Anlagen.

eAWZ,H - Energieaufwandszahl Heizen

Die Energieaufwandszahl Heizen beschreibt die Verluste der Heizungsanlage und ist somit ein Faktor für die Qualität der haustechnischen Anlagen.

HHSB - Haushaltsstrombedarf

Der Haushaltsstrombedarf ist als Standardwert festgelegt und entspricht in etwa dem durchschnittlichen flächenbezogenen Stromverbrauch eines österreichischen Haushalts.

EEBSK - Endenergiebedarf

Der Endenergiebedarf umfasst zusätzlich zum Heizenergiebedarf den Haushaltsstrombedarf, abzüglich allfälliger Endenergieerträge aus Solar, Photovoltaik oder Wärmerückgewinnung.

PEBSK - Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf beinhaltet den gesamten Energiebedarf des Gebäudes (für Beheizung, Warmwasser, Strombedarf) inklusive Herstellung und Transport des eingesetzten Energieträgers.

Er gliedert sich in einen erneuerbaren und einen nicht erneuerbaren Anteil. Hier findet sich der Zahlenwert zur farblichen Darstellung auf Seite 1 des Energieausweises.

CO2SK - Kohlendioxidemissionen

Diese Kennzahl stellt die gesamten, dem Endenergiebedarf zuzurechnenden Kohlendioxidemissionen, einschließlich jene für Transport und Erzeugung eines Energieträgers sowie aller Verluste, dar.

Hier findet sich der Zahlenwert zur farblichen Darstellung auf Seite 1 des Energieausweises.

fGEE - Gesamtenergieeffizienz-Faktor

Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor ist ein Indikator für die Energie-Qualität eines Gebäudes. Er bewertet sowohl die Dämmqualität als auch die Effizienz der haustechnischen Anlagen.

PVExport,SK - Photovoltaik-Export

Ertrag aus installierten Photovoltaikanlagen, vermindert um den im Gebäude nutzbaren Anteil.

ERSTELLT

In diesem Bereich finden sich Angaben zum Ersteller des Energieausweises.

In Tirol wird zurzeit an einer Datenbank für die Erfassung von Energieausweisen gearbeitet. Sobald diese fertig ist, erhält jeder ab dann gerechnete Energieausweis eine GWR-Zahl (Gebäude- und Wohnungsregister) und ist damit im System erfasst.

Mit dem Ausstellungsdatum ist der Energieausweis zehn Jahre gültig. Nach Ablauf dieser Zeit muss der Energieausweis neu ausgestellt werden und es müssen alle zwischenzeitlichen Sanierungen und Änderungen eingetragen werden.

Erst durch die firmenmäßige Fertigung des ausstellenden Unternehmens wird der Energieausweis gültig.

LEKT-Wert

Kennwert für die thermische Qualität der Gebäudehülle unter Berücksichtigung der Kompaktheit des Gebäudes In Tirol kommt der LEK-Wert nicht zur Anwendung und spielt daher keine Rolle.

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