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Die Kraft der Sonne optimal nutzen

Die Kraft der Sonne optimal nutzen

Solaranlagen-Check in e5-Gemeinden: Im Rahmen des internationalen Tages der Sonne startet Energie Tirol gemeinsam mit den e5-Gemeinden Assling, Eben am Achensee, Mieming, Mötz, Navis, Ramsau, Schwendau und Volders einen Qualitätscheck für kleine und mittelgroße thermische Solaranlagen.

Zum Auftakt der Aktion in Eben am Achensee besuchte LHStv Josef Geisler gemeinsam mit dem Bürgermeister Josef Hausberger die ersten Teilnehmer und wohnte einem "Live-Check" bei. "Im Sonnenland Tirol sorgen aktuell rund 535.000 m2 thermische Solaranlagen für Warmwasser und Heizung. Jede einzelne Anlage – vorallem wenn sie einwandfrei funktioniert – bringt uns auf dem Weg in die Energieautonomie Tirols einen Schritt weiter", weiß der Energielandesrat. Mit dem von Energie Tirol über die Gemeinden angebotenen Solaranlagen-Check werden die Effizienz bestehender Anlagen überprüft und allfällige Verbesserungspotenziale aufgezeigt. "Es geht darum, die Kraft der Sonne optimal zu nutzen", so LHStv Josef Geisler.

"Das Angebot richtet sich an Betreiber von thermischen Solaranlagen im privaten Bereich, mit Anlagen die älter als fünf Jahre sind und eine Kollektorfläche von 20 m2 nicht überschreiten. Mittels einer Überprüfung nach aktuellen technischen Standards können eventuelle Schwachstellen und gegebenenfalls nötige Wartungen aufgezeigt und das Erzeugungspotenzial der Anlagen gesteigert werden", erklärt Gemeindechef Josef Hausberger.

Die erste Ebener Familie, die so einen Check in Anspruch genommen hat, sind Andrea und Andreas Kohler. Als Mitglied des e5-Teams ist die Geschäftsführerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen in Maurach auf das Thema Energieeffizienz gepolt. "Als ich von dem Angebot erfahren habe, war ich sofort Feuer und Flamme und habe unsere Anlage natürlich gerne für einen ersten Check zur Verfügung gestellt", freut sich Andrea. Vom Ergebnis sind sowohl die Besitzer der Anlage als auch die Energieberaterin Brigitte Tassenbacher begeistert: "Die Solaranlage ist bestens auf die Benutzerverhältnisse abgestimmt und auch gut ins Gebäude integriert. So eine optimale Dimensionierung sieht man selten, da wurde in der Planung bereits sehr gute Arbeit geleistet." Die kleinen Mängel, die gefunden wurden, seien bei einer 13 Jahre alten Anlage vertretbar und könnten mit geringem Aufwand behoben werden. "Für uns war der Check überaus hilfreich. Die Tipps, die wir von Frau Tassenbacher und Energie Tirol erhalten haben, können wir nun umsetzen und unsere Erträge somit weiter optimieren", bedankt sich Andrea.

Im letzten Jahr wurde der Check bereits in einigen Gemeinden insgesamt 45 Mal durchgeführt. Eine Analyse des aktuellen Stands stimmt positiv: "Die meisten Anlagen laufen einwandfrei oder bedürfen leichter Wartung. Nur eine von zehn Anlagen ist schwer fehlerhaft", weiß DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol. Trotzdem gebe es in einigen Bereichen Verbesserungsbedarf. Vielfach seien die Leitungen im Außenbereich und Heizraum schlecht oder gar nicht gedämmt. Dies führe zu Verlusten in der Wärmeleitung und mindere somit den Ertrag der Anlage.

Etwa ein Drittel der Anlagen hat zudem mit einem gängigen Problem zu kämpfen. "Der Druck in den Leitungen war teilweise viel zu gering. Dadurch kann Luft in die Anlage gelangen und das Funktionieren der Pumpe und anderer Funktionen einschränken". Zu guter Letzt empfiehlt Oberhuber auch das Frostschutzmittel regelmäßig auf Zustand und Menge zu überprüfen.
"Ein häufiges Problem ist auch die Beschädigung der Fühlerkabel durch Marder und Vögel. Dies wird schnell bemerkt, wenn der Betreiber der Anlage Buch über seine Erträge führt. Veränderungen in der Leistung machen sich dann schnell bemerkbar", erklärt LHStv Josef Geisler. Dazu müsse der Betreiber aber mindestens halbjährlich den Ertragszähler ablesen. Generell freut sich LHStv Geisler über die insgesamt hohe Qualität der Anlagen.

Anmeldung zum Qualitätscheck
Für die GemeindebürgerInnen in Assling, Eben am Achensee Mieming, Mötz, Navis, Ramsau, Schwendau und Volders steht eine begrenzte Anzahl von Checks zur Verfügung. Der Solaranlagen-Check wird vom Land Tirol finanziell unterstützt. Als Mitglieder des e5-Programms übernehmen die Gemeinden die noch anfallenden Kosten und unterstützt ihre BürgerInnen dabei, die Kraft der Sonne intensiv zu nutzen. Bei Interesse können Sie sich ab dem 4. Mai 2017 zum Solaranlagen-Check von Energie Tirol anmelden und erhalten so eine persönliche und detaillierte Überprüfung und Auswertung Ihrer thermischen Solaranlage. Die Anmeldung erfolgt bei Energie Tirol, schriftlich per E-Mail office@energie-tirol.at, oder telefonisch unter +43 (0) 512 589913.

 

 

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