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Einsatz alternativer Heizsysteme beim Neubau von Gebäuden - Alternativenprüfung

Der Energieausweis als Planungsinstrument hilft Bauherren dabei, ein energieeffizientes Gebäude zu errichten. Doch nachhaltiger Klimaschutz endet nicht bei der thermischen Qualität von Gebäuden. Um den nächsten Generationen eine lebenswerte Zukunft in einer intakten Umwelt zu ermöglichen, müssen so rasch wie möglich die CO2-Emissionen reduziert werden. Das lässt sich im Haushalt vor allem durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energieträgern erzielen. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2008 für den Neubau von Gebäuden über 1.000 m², seit 2013 für alle Neubauten, die sogenannte Alternativenprüfung in der Tiroler Bauordnung verankert und ist seither Teil der Einreichunterlagen für Bauvorhaben.

Was ist die Alternativenprüfung?
Bereits in der Planungsphase muss sich der Bauherr Gedanken zum Heizsystem seines künftigen Gebäudes machen. Dabei ist zu prüfen, ob der Einsatz von alternativen Energiesystemen aus technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll ist. Hocheffiziente, alternative Systeme sind in erster Linie alle Heizsysteme auf der Basis erneuerbarer Energieträger, Nah- oder Fernwärmesysteme sowie Wärmepumpen.
Stellt sich bei der Prüfung heraus, dass für das Gebäude beispielsweise eine Wärmepumpe besser geeignet ist als eine Ölheizung, ist dieses System für den Bauherrn und die Umwelt vorteilhaft und soll in Folge auch eingesetzt werden.

Wie funktioniert die Alternativenprüfung?
Wird in einem Neubau ein hocheffizientes, alternatives System eingesetzt, bedarf es keiner weiteren Überprüfung vor Baubeginn. Ist der Einsatz alternativer Energiesystem aus technischen, ökologischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, muss der Bauherr einen Nachweis erbringen. Eine Ausnahme stellen Gas-Brennwertsysteme in Kombination mit einer Solaranlage dar. In diesem Fall wird ein vereinfachtes Prüfungsverfahren angewendet.
Energie Tirol hat ein Excel-Tool entwickelt, mit dem die Alternativenprüfung nach einem vereinheitlichten Schema abgewickelt werden kann. Das Tool ist eine Serviceleistung von Energie Tirol und steht kostenlos als Download zur Verfügung.

Wer macht die Alternativenprüfung?
Im Idealfall werden Energieausweis und Alternativenprüfung vom Planer in Absprache mit dem Bauherrn erstellt.

Mit den neuen Technischen Bauvorschriften (gültig seit 1. Mai 2016) wurde auch das Alternativenprüfungstool an die neuen Vorschriften angepasst. Die neue Version finden Sie hier:

Download Excel-Tool "Alternativenprüfung"

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